Frickenhöhle

3222 Meter lang
aktives, alpines Flusshöhlensystem
Kalkstein

Der ‚vordere Hauptgang‘ zieht an einer Verwerfungskluft sehr großräumig in den Berg. Einzelne Seen und ein stellenweise sichtbarerer, kleiner Höhlenbach tauchen auf. Nach etwa 200 Metern zweigt der Nordostgang ab, der kurz darauf im ersten Siphon verschwindet. Der Hauptgang fällt nach einem schmalen See mit Wasserfall in einigen Steilstufen ab. Hier sind Hilfsseile ratsam. Über den gelegentlich halboffenen Schlüsselsiphon ist es möglich zum mittleren Hauptgang zu gelangen. Eine Gangverzweigung führt zum südlichen Hauptgang, hier gibt es allerdings wieder geschlossene Siphone. Tiefer in der Höhle erreicht man die Styxhalle und kann dem Fluss ‚Styx‘ aufwärts durch weitere Tauchstellen folgen.
Die Gänge zur offenen Karstquelle an der Bergwand, wo das Wasser ganzjährig austritt, konnten bislang noch nicht enteckt werden.

Für eine Befahrung ist eine absolute Wetterstabilität wichtig, bei Regenfällen oder Schneeschmelze kann es zu Überflutungen in der Höhle kommen, die den Rückweg versperren.

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